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Ernährung

Gegessen wird immer!
Vom Anbau über Verarbeitung und Verteilung zum Konsum wollen wir unsere Ernährungsweise gemeinsam unter die Lupe nehmen. Mit der Perspektive einer globalen sozialen, ökonomischen und ökologischen Transformation fragen wir uns, welche Rolle wir selbst spielen und welche Handlungsoptionen wir haben. Urbane Landwirtschaft spielt hier eine entscheidende Rolle. Sie kann uns zwar nicht ganz ernähren, aber sie ist ein Bildungsmedium, bringt Menschen zusammen, gestaltet Raum und mobilisiert Menschen, sich für die Verbesserung der eigenen Lebensbedingungen einzusetzen.

Wir wollen mit dem Blick auf globale Dynamiken in der Ernährung unsere lokalen Möglichkeiten besprechen, vor der Haustür gärtnern und unsere Ernährung in die eigene Hand nehmen.

Urban gardening als konkretes Vorgehen in der Stadt für morgen stellt für uns eine Antwort auf die globalen Auswirkungen dar, denn städtische Gärten:

  • definieren Flächen in der Stadt neu und machen sie zu belebten Räumen,
  • lassen sich gemeinschaftlich als Gemeingut verwalten/ organisieren und stellen damit einen Gegenpol zu unserer neoliberal geprägten Gesellschaft dar,
  • zeigen auf, wo das Essen herkommt und tragen dazu bei landwirtschaftliche Produkte wert zu schätzen.

Stadtteilgespräch Ernährung

Im Zusammenhang mit dem Stuttgart Open Fair 2016 „Säen für die Stadt von morgen“ geht es uns darum für eine gerechte Landwirtschaft vor Ort aktiv zu werden. Ein Stadtteilgespräch soll Initiativen zusammenbringen und gemeinsame Aktivitäten auf den Weg bringen und in Zusammenhang mit den Nachhaltigen Entwicklungszielen der UN bringen (siehe VENRO http://venro.org/themen/agenda-2030/).
Am 26.Februar 2016 veranstalten wir unter dem Titel Urbane Landwirtschaft global und in Stuttgart ein Stadteilgespräch zum Thema Ernährung.